Ihr Imagefächer

Passt Ihr Imagefächer auf Sie und sind Sie in der Lage die Treffer, die Sie erzielen möchten auch zu landen, fühlen Sie sich gut – und dies wirkt positiv auf Ihre persönliche Motivationslage.

 

Wie ich wahrgenommen werde und welche Reaktionen ich erfahre, beeinflussen mein persönliches Befinden – und damit meine Arbeit und mein Umfeld. Mein Imagefächer entscheidet, welchen Eindruck ich mache. Der Mechanismus der hier greift, nennt man Inferential Beliefs (gefolgerte Meinungen).

 

Dieses Element spielt eine große Rolle im Marketing, in der Werbung oder in Filmen, lässt sich aber auch auf die eigene Person anwenden. Eine Blondine gilt landläufig als nicht besonders intelligent. Setzt sie eine Brille auf und trägt eine Aktentasche, sieht ihr Image gleich ganz anders aus.

 

 

Jeder sendet Signale aus: ob soziale, ästhetische oder berufsbedingte Signale spielt zunächst keine Rolle. Dank dieser Signale können wir auf die Herkunft, den Charakter oder sogar den Beruf eines Gegenübers schließen.

 

Möchten Sie sich im Beruf bewusst positionieren und Ihre Stärken betonen, kann es helfen, sich über den eigenen Imagefächer Gedanken zu machen:

  • Was bin ich – welche Rolle habe ich?
  • Was tue ich, um diese Rolle zu füllen?
  • Was möchte ich vermeiden?

Ein Beispiel
Sie wurden in Ihrem Unternehmen ausgewählt ein spezielles Förderprogramm zu absolvieren (beispielsweise innerhalb einer Experten- oder Fachkarriere, bei einem  Führungs- oder Talentprogramm).
Ihre Rolle wird sich damit ändern:

  • Was zeichnet Sie in der neuen Rolle aus?/
  • Wie ist Ihr Imagefächer?
  • Wie wollen Sie wahrgenommen werden?

Was können Sie tun, um dies Ihrem Chef und Ihren Kollegen durch Handlungen zu zeigen? Wie können Sie Treffer in Ihrem Imagefächer landen?
Wenn Sie zum Beispiel kompetent erscheinen möchten, bieten sie Ihren Kollegen an, einen Know-how Transfer zu leisten: Fassen Sie Themen, die Sie innerhalb des Förderprogramms kennenlernen für die Kollegen zusammen und halten Sie im nächsten Jour fixe einen kurzen Vortrag dazu. Oder trauen Sie sich zu, in schwierigen Situationen konstruktive Vorschläge einzubringen.

 

Denken Sie auch daran, welche Treffer Sie keinesfalls landen möchten. In unserem Beispiel wollen Sie eventuell vermeiden als „Mädchen für alles“ einspringen zu müssen. Trauen Sie sich „nein“ zu sagen. Sie möchten auch nicht als „Fachidiot“ gelten: Lassen Sie das Fachchinesisch weg und beziehen Sie Ihre Kollegen lieber mit ein.

 

Nehmen Sie sich Zeit, um Ihren persönlichen Imagefächer zu entwickeln und nutzen Sie die neu gewonnene Motivation für die Erreichung Ihrer Ziele!

 
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