Motivieren Sie sich selbst

Wie kann ich mich selbst motivieren? Die Antwort hört sich zunächst ganz einfach an: Schaffen Sie im ersten Schritt Demotivatoren ab und im zweiten Schritt suchen oder gestalten Sie sich Ihre Motivatoren.

 

Klingt natürlich einfacher als es ist. Schauen wir also genauer hin...

 

Es gibt Aktivitäten in Ihrem Leben, die machen Ihnen Spaß. Hier fällt es Ihnen leicht, etwas zu tun; Sie tun dies mit Begeisterung. In diesem Status sind und reagieren Sie motiviert.
Andererseits gibt es Dinge, die Sie tun, die Ihnen keinen Spaß machen. Hier reagieren Sie mit spezifischen, Ihnen ganz eigenen Verhaltensweisen. So schieben Sie vielleicht die Steuererklärung immer wieder hinaus oder Sie machen sie „gerade so“. Im Resultat leisten Sie weniger, als Sie eigentlich leisten könnten.

 

Nun gibt es in unserem Alltag motivierende Tätigkeiten und demotivierende Tätigkeiten. Demotivierenden Tätigkeiten aus dem Wege zu gehen, diese schlecht oder widerwillig zu erledigen kann zu nachteiligen Konsequenzen, zu persönlichem Schaden führen. Abgesehen davon macht es auf Dauer keinen Spaß, sich jeden Tag selbst zu überreden. Selbstmotivation ist die Möglichkeit, mit der Sie solche demotivierenden Situationen dahin gestalten, diese Tätigkeiten erträglicher zu machen, dass sie Ihnen leichter von der Hand gehen oder Sie diese sogar mit Spaß tun. Also ist Selbstmotivation im Prinzip eine List, mit der Sie bei sich selbst eine positivere Einstellung bewirken. Sie beleuchten positive Seiten, schaffen positive Erlebnisse, lassen das Unterbewusstsein für sich arbeiten und blenden negative Wirkungen auf sich aus.

 

Damit soll nicht gesagt sein, dass Sie die Realität ausblenden. Sie müssen auch nicht den ganzen Tag hochmotiviert sein. Das Ziel sollte sein, sich das Leben ein ganzes Stück leichter zu machen und damit die Lebensqualität zu steigern. Über eine Änderung des Blickwinkels kann man sich selbst die Arbeit erleichtern, die Qualität steigern und  durch die Steigerung der Arbeitsqualität könnten langfristig neue Perspektiven winken.

 

Beginnen Sie zuerst damit, sich klar zu machen, was Sie motiviert und was Sie demotiviert! Lernen Sie Ihre Motivatoren kennen! Schreiben Sie sich Ihre höchstpersönlichen Motivatoren und danach Ihre Demotivatoren auf.

 

Meine Motivatoren

- Wenn mir meine Arbeit …
- Wenn ich mich beweisen kann.
- Wenn ich etwas zu Ende gebracht habe.
- Wenn Interessante...
- Wenn...

 

Meine Demotivatoren

- Wenn die Arbeit … ist
- Wenn es gar keine Herausforderungen gibt.
- Wenn ich keine Anerkennung bekomme.
- Wenn mit zu kurzen Terminen gearbeitet wird.
- Wenn eine Belastung mit unnötigen Dingen erfolgt.
- Wenn…

 

Nun bewerten Sie die einzelnen Punkte nach ihrer Wichtigkeit.

 

Abbau der Demotivatoren – Aufbau von Motivation
Schauen Sie sich an, welche Störfaktoren Sie im Arbeitsprozess behindern. Bauen Sie diese im Rahmen dessen, was Ihnen im Arbeitsumfeld möglich ist, ab. Gehen Sie dabei den Dingen auf den Grund, suchen Sie die Ursache. Überlegen Sie, was Sie tun können und setzen Sie Ihre Idee um. Sollte dieser Prozess langwieriger sein, so beginnen Sie gleichermaßen mit Ihren Motivatoren. Vergessen Sie jedoch nicht, die Demotivatoren zu „bearbeiten“.

 

Motivatoren
Sie kennen Ihre Motivatoren und haben diese der Wichtigkeit nach geordnet. Spiegeln Sie das Ist hieran und finden heraus, wo macht mir die Tätigkeit Spaß, wo trifft die Tätigkeit meine Motivatoren? Schon in diesem Schritt haben Sie die Möglichkeit, durch fokussieren der positiven Aspekte, Ihre innere Einstellung zu verändern. In einem weiteren Schritt fragen Sie sich, wie kann ich meine Motivatoren besser nutzen oder ausbauen?
Probieren Sie sich aus! Spielen Sie Ihr persönliches Spiel, indem Sie anfangen, ihre Motivatoren für sich einzusetzen!

 
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